Fachanwalt für Rechtsfragen im Wasserrecht

Sie suchen einen Rechtsanwalt mit Erfahrung in Bewilligungsverfahren. Hier finden Sie Ihren Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit Fachkompetenz auch im Wasserrecht.

Fachanwalt für Rechtsfragen im Wasserrecht

Besondere Kenntnisse im Wasserrecht als Fachanwalt

Einen Fachanwalt für Wasserrecht alleine gibt es nicht. Das Wasserrecht zählt zum Verwaltungsrecht. Als Fachanwalt für Verwaltungsrecht verfügen wir über besondere Kenntnisse im Wasserrecht (§ 8 Nummer 2 Fachanwaltsordnung). Als Wasserrecht wird ein Teil des besonderen Verwaltungsrechts bezeichnet. Das Wasserrecht umfasst nicht nur den Schutz des Wassers vor schwerwiegenden Eingriffen sowie die Erhaltung der Wasserbestände, sondern auch den Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser sowie den Gemeingebrauch der Wasserressourcen. Vorallem aber regelt das Wasserrecht die Nutzung von Gewässern.

Genehmigung im Wasserrecht: wasserrechtliche Gestattung und wasserrechtliche Erlaubnis

Das Wasserrecht verzeichnet eine lange und ereignisreiche Geschichte. Die Gesetze im Wasserrecht dienen der Sicherung der Wasserqualität und der Verfügbarkeit für die Versorgung der Bevölkerung. Gesundheit und Hygiene sind dabei vor allem beim Trinkwasser Gegenstand jeder verwaltungsrechtlichen Entscheidung. Das Wasserrecht, insbesondere das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zielt auf eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung und den Schutz des Gewässerbestandes ab. Nachteilige Beeinträchtigungen durch die Nutzung der Gewässer sollen vermieden bzw. ausgeglichen werden. Hier besteht meist ein Konflikt zwischen den Nutzern von Gewässern und den Wasserbehörden. Die Nutzungen von (auch privaten) Gewässern stehen weitgehend unter dem Vorbehalt einer behördlichen Gestattung bzw. Erlaubnis.
Eine besondere Bedeutung bei Gewässerbewirtschaftung kommt der wasserrechtlichen Gestattung in Form der Erlaubnis oder Genehmigung in verschiedenen wasserrechtlichen Verfahren zu (z.B. Gewässerbenutzung; Einleitungen von Abwasser, mit bestimmten, gefährlichen lnhaItsstoffen in öffentliche Abwasseranlagen; Abwasserbehandlungsanlagen; Errichten oder wesentliche Änderung von Anlagen in, an über oder unter oberirdischen Gewässern; Baumaßnahme, Erdarbeiten oder Pflanzungen in Überschwemmungsgebieten; Errichtung und Betrieb von Rohrleitungen zum Befördern wassergefährdender Stoffe).
Für Private von besonderer Bedeutung ist die Frage, ob und wie sie eigene Quellen und Brunnen nutzen können. Dies ist insbesondere dann häufig Gegenstand verwaltungsrechtlicher Verfahren, wenn das „private“ Wasser als Trinkwasser genutzt werden soll.
Das Wasserrecht entfaltet seine Wirkung auch in anderen Rechtsgebieten. Das Wasserrecht muss aber auch bei anderen Genehmigungsverfahren beachtet werden. So ist es beispielsweise beim Genehmigungsverfahren im Immissionsschutzrecht, Baurecht oder Abfallrecht zu beachten. Das Wasserrecht spielt meist eine zentrale Rolle in Planfeststellungsverfahren und im Umweltrecht.

Rechtsanwalt für Genehmigung im Wasserrecht

Das Wasserrecht ist häufig Gegenstand unserer Tätigkeit im Verwaltungsrecht. Wir beraten und vertreten Sie dabei insbesondere wie folgt:

  • Prüfung von Wasserrechten und Eintragungen im Wasserbuch durch die Verwaltungsbehörde
  • Beratung und Vertretung zu wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren, Erlaubnisverfahren und wasserrechtlichen Genehmigungen
  • Gerichtliche Durchsetzung von wasserrechtlichen Bewilligungen, Erlaubnissen und Genehmigungen
  • Anfechtung von belastenden Anordnungen und Auflagen vor dem Verwaltungsgericht
  • Klagen gegen die Ausweisung von Wasserschutzgebieten

Rechtsanwalt mit Erfahrung im Wasserrecht

Hier eine Auswahl unserer Erfahrungen in wasserrechtlichen Verfahren:

  • Vertretung eines Betriebes gegenüber den Wasserbehörden und Gesundheitsbehörden bezüglich der Verwendung von Trinkwasser aus einer eigenen Quelle.
  • Vertretung der Rechte und Interessen von landwirtschaftlichen Betrieben, welche durch die Ausweisung eines Trinkwasserschutzgebietes betroffen waren und die Flächenbewirtschaftung einstellen sollten.
  • Vertretung eines Betreibers einer privaten Wasserkraftanlage gegenüber den Genehmigungsbehörden, welche den Betrieb der Anlage einstellen, insbesondere die Einrichtung von Fischtreppen vorschreiben wollten.